Wissenschaftlich erwiesene Steigerung der Lebensqualität

Meditation beschäftigt die Wissenschaft immer mehr, während in diversen Religionen, wie dem Buddhismus, die Meditation seit Anbeginn gelehrt wird. Meditation ist weit mehr als stundenlanges stilles Sitzen verbunden mit einem asketischen Lebensstil. Meditation bedeutet im Grunde genommen Körper und Geist in Einklang zu bringen. Doch was bedeutet dies?

Um zu erklären, warum die Wissenschaft in ihren Studien der Meditation einen solch heilenden Effekt zuschreibt, sei erklärt, was Meditation nicht ist. Meditation ist nicht, ständig seinen stressvollen Gedanken nachzugehen, ihnen all die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und dabei sich selbst zu verlieren. Wer nicht mehr zwischen seinen negativen Gedanken und der freundlichen Realität unterscheiden kann, läuft Gefahr, dauerhaft krank zu werden. Burnout, Depression und viele andere „Geistes“-Krankheiten haben ihren Anfang in dem Verhaften an solch einer negativen Wahrnehmung der äußeren Umstände.

Was bewirkt denn nun die Meditation?

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen, die regelmäßig einer Meditationstechnik nachgehen, zu einer inneren Gelassenheit gelangen, die sich nachhaltig positiv auf das gesamte Leben auswirken. Bei Vermessungen der Hirnströme wurde bei Meditation-Praktizierenden deutliche Verbesserungen festgestellt. Die Probanden gaben auch in den umfangreichen Befragungen und Tests an, dass stressvolle Situationen ihnen viel weniger anhaben können. Die Identifikation mit der Arbeit, der Beziehung und dem Leben, dass man sich aufgebaut hat, nimmt ab und kann einem deswegen viel weniger anhaben. Die Praktizierenden berichten eine völlig neue Selbstwahrnehmung und ein erheblich gesteigertes Selbstbewusstsein, das sich nicht mehr aus Titeln oder dem Konsum nährt.

Bessere und erfüllendere Beziehungen stellen sich auf diese Weise mit der Zeit ebenso ein. Wo ist der Haken? Der Haken ist die Geduld: Es sind je nach Ausgangspunkt mehrere Jahre tagtägliche Praxis vonnöten, um starke positive Effekte in seinem Leben festzustellen. Wissenschaftlich erwiesen ist aber unbestritten, dass sich dieser Einsatz lohnt. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom und in der Meditation ist dies ähnlich. Es gibt unzählige Techniken, die einem dabei helfen können.